Psychotherapie auf Russisch

Als russische Muttersprachlerin biete ich die psychotherapeutische Behandlung neben Deutsch und Englisch auch auf Russisch an. In meiner Praxiserfahrung habe ich immer wieder beobachten können, dass das Gespräch in der Muttersprache für den Patienten sehr erfolgsversprechend ist.

Unabhängig davon, wie sicher Sie sich im Deutschen fühlen, möchte ich Ihnen die Psychotherapie auf Russisch nahelegen.

Bei der Psychotherapie handelt es sich um eine intensive Auseinandersetzung mit sehr persönlichen Themen. Freie und offene Kommunikation zwischen Therapeut und Patient sind hierbei unbedingt erforderlich. Leider bleibt vielen Migranten mit weniger guten Deutschkenntnissen genau aus diesem Grund der Zugang zur Psychotherapie verwehrt. Denn die Aufarbeitung seelischer Themen erfordert weitaus mehr Sprachkenntnisse als beispielsweise der Besuch bei einem Hausarzt.

Ein Dolmetscher als dritte Person im Raum wird in diesem Zusammenhang vielleicht als störend empfunden, selbst oder gerade wenn der Dolmetscher ein Familienangehöriger ist. Die Kosten für einen speziell ausgebildeten Dolmetscher übernehmen nur manche Krankenkassen freiwillig – ein Anspruch darauf besteht nicht.

Erfolgt die Psychotherapie in der Muttersprache, kann der Patient sich klarer und offener ausdrücken als in jeder erlernten Sprache. Der Patient ist weniger gehemmt im Redefluss, weil er gar nicht über Formulierungen nachdenken muss. Missverständnisse werden vermieden, die gegebenenfalls bei Sprachunsicherheiten auftreten könnten.

 

Therapie in Muttersprache

Wenn Sie noch nicht ganz sicher sind, ob eine Psychotherapie auf Russisch wirklich etwas für Sie ist, rufen Sie mich gerne an. Im ersten Gespräch können Sie mich besser kennenlernen – gerne schon auf Russisch. Vereinbaren Sie jetzt einen Termin zum Kennenlernen in meiner Praxis.

Doch selbst wenn Sie fließend Deutsch sprechen, profitieren Sie als Muttersprachler von einer russischsprachigen Psychotherapie. Denn die Muttersprache ist die Sprache, in der man von Kindesbeinen an gelernt hat, seine Emotionen zu artikulieren.

Gerade bei emotionalen oder traumatischen Themen zeigt sich oftmals, dass die Muttersprache noch immer die Herzenssprache ist. Manche Bezeichnungen oder Metaphern für Gefühle gibt es sogar nur in einer Sprache und sie können nicht direkt übersetzt werden. Der Versuch, Redewendungen wortwörtlich ins Deutsche zu übertragen, würde nicht das ausdrücken, was Sie eigentlich sagen möchten.

Auch können kulturelle Unterschiede eine große Rolle spielen. Zentrale Haltungen hängen oft stark davon ab, in welchem Land und unter welchen Umständen man aufwächst. Die Sitten und Gepflogenheiten, die man erlernt hat, prägen mitunter die Persönlichkeit. Obwohl ich in Deutschland aufgewachsen bin, ist mir die russische Kultur vertraut, so kann ich auch auf diese Aspekte gut eingehen.

Termin in meiner Kölner Praxis

Wenn Sie noch nicht ganz sicher sind, ob eine Therapie auf Russisch wirklich etwas für Sie ist, rufen Sie mich einfach an. Im ersten Gespräch können Sie mich besser kennenlernen – gerne schon auf Russisch.