Sie wissen genau, dass dieses Gespräch geführt werden muss.
Aber seit Tagen, manchmal sogar seit Wochen, geht es Ihnen im Kopf herum:
Was soll ich sagen?
Wie fange ich an?
Was, wenn er sich angegriffen fühlt?
Was, wenn er widerspricht?
Was, wenn er mir Vorwürfe macht?
Was, wenn er kündigt?
Was, wenn ich tatsächlich zu hart bin?
Und jedes Mal denken Sie:
„Gut. Dann spreche ich morgen mit ihm.“
Doch am nächsten Tag gibt es wieder einen Grund, das Gespräch zu verschieben.
Und das Unangenehmste daran ist oft gar nicht das Gespräch selbst.
Sondern das Gefühl, dass Sie als Führungskraft die Situation selbst nicht mehr richtig steuern.
Und plötzlich finden Sie immer wieder gute Gründe, warum gerade jetzt nicht der richtige Zeitpunkt für dieses Gespräch ist.
„Der Mitarbeiter hat im Moment viel zu tun.
Ich habe gerade eine Deadline.
Alle sind angespannt.
Vielleicht ist es besser, zu sprechen, wenn es wieder etwas ruhiger ist.“
Und so wirkt es zunächst sogar vernünftig, das Gespräch noch ein wenig aufzuschieben.
Doch die Situation verschwindet nicht.
Nach und nach nimmt die Situation viel mehr Raum ein, als sie eigentlich sollte.
Sie sehen eine Nachricht von diesem Mitarbeiter – und sind sofort angespannt.
Sie gehen in ein Gespräch und erwarten innerlich schon den nächsten Streit.
Sie hören die nächste Rechtfertigung – und merken, wie Sie innerlich immer ungeduldiger werden.
Und dann sagen Sie doch wieder nicht das, was Sie eigentlich sagen wollten.
„Gut, dann machen wir es dieses Mal so.“
Niemand hat sich gestritten. Alles ist ruhig geblieben.
Doch am Abend gehen Sie das Gespräch noch einmal im Kopf durch:
„Und wieder habe ich nichts gesagt.“
Sie wollten klar machen, dass es so nicht weitergehen kann.
Sie wollten vereinbaren, was sich konkret ändern soll.
Aber im entscheidenden Moment haben Sie wieder Harmonie gewählt statt Klarheit.
Und das eigentliche Problem ist geblieben.
Irgendwann kostet Sie dieses Aufschieben deutlich mehr als nur ein nicht geführtes Gespräch.
Andere Mitarbeiter bekommen das mit. Und nach und nach entsteht der Eindruck: Vereinbarungen müssen nicht unbedingt eingehalten werden – Konsequenzen gibt es ohnehin nicht.
Gleichzeitig werden Sie selbst immer gereizter.
Eine Nachricht von diesem Mitarbeiter – und Sie sind schon angespannt.
Ein weiterer Fehler – und Sie ärgern sich bereits, bevor überhaupt ein Gespräch stattgefunden hat.
Sie beenden Ihren Arbeitstag, tragen die Situation aber mit sich auch danach herum.
Sie verlieren Zeit und Energie, die Sie eigentlich für andere wichtige Aufgaben brauchen.
Auch Ihr Team nimmt wahr, wie Sie mit solchen Situationen umgehen oder eben nicht damit umgehen können.
Und irgendwann stellen Sie sich eine unangenehme Frage:
„Wenn ich weiß, was ich tun müsste – warum schaffe ich es trotzdem nicht, es anzusprechen?“
Natürlich haben Sie schon versucht, das Problem selbst zu lösen.
Sie haben sich vorgenommen, konsequenter zu sein.
Sie haben vorher aufgeschrieben, was Sie sagen möchten.
Sie haben Kollegen oder Freunde um Rat gefragt.
Vielleicht haben Sie sich auch gesagt:
„Ich darf das einfach nicht so persönlich nehmen.“
Doch oft liegt das Problem gar nicht darin, dass Sie nicht wissen, was Sie sagen sollen.
Sie können eine erfahrene Führungskraft sein, Entscheidungen treffen, Aufgaben delegieren, Verhandlungen führen und Verantwortung übernehmen.
Und trotzdem kommen Sie genau in dieser Situation ins Zweifeln.
Denn vielleicht ist für Sie selbst noch nicht ganz klar:
Deshalb beginnt eine gute Vorbereitung manchmal nicht mit der Suche nach dem „richtigen Satz“.
Zuerst geht es darum, die Situation zu klären und die eigene Position zu bestimmen.
Danach geht es darum, sich auf mögliche Reaktionen des Gegenübers vorzubereiten.
Wenn Sie wissen, was Sie sagen möchten und wie Sie reagieren wollen, wenn das Gespräch anders verläuft als geplant, wird es deutlich leichter, klar zu bleiben.
Sie müssen nicht härter werden.
Sie müssen keine Konflikte mögen.
Und Sie müssen auch nicht den perfekten Satz finden.
Es geht darum, dass Sie wissen, was Sie sagen wollen, warum es wichtig ist und wie Sie weiter vorgehen, wenn das Gespräch nicht nach Plan läuft.
Genau dabei unterstütze ich Sie in der individuellen Beratung „Vorbereitung auf ein schwieriges Gespräch“.
Wir nehmen eine konkrete berufliche Situation, die Sie gerade beschäftigt, und bereiten Sie innerhalb von 60 Minuten gezielt auf dieses Gespräch vor.
In der Beratung können Sie:
Dabei nutze ich einen kognitiv-verhaltenstherapeutischen Ansatz (KVT), um Gedanken und Reaktionen zu bearbeiten, die Sie bisher davon abhalten, zu handeln.
Je nach Situation können wir außerdem mögliche Gesprächsverläufe gemeinsam durchgehen und verschiedene Reaktionen des Gegenübers betrachten. So können Sie vorab überlegen, wie Sie reagieren möchten, wenn das Gespräch anders verläuft als geplant.
Wir analysieren Ihre konkrete Situation und klären, was sich durch das Gespräch tatsächlich verändern soll. Dabei trennen wir das, was Ihnen wirklich wichtig ist, von dem Ärger, der sich möglicherweise bereits angesammelt hat.
Wir formulieren die wichtigsten Punkte und strukturieren das Gespräch so, dass Sie Ihr Anliegen klar ansprechen können, ohne in Vorwürfe oder Rechtfertigungen abzurutschen.
Wir schauen uns die Reaktionen an, vor denen Sie am meisten Respekt haben: Einwände, Vorwürfe, Druck, Rechtfertigungen oder starke Emotionen.
Gemeinsam überlegen wir, wie Sie darauf reagieren möchten.
Wenn es für Ihre Situation sinnvoll ist, können wir einzelne Gesprächssituationen auch gemeinsam durchspielen.
Eine klare Position, eine Struktur für das Gespräch und einen konkreten Plan für Ihr weiteres Vorgehen.
Nicht einfach nur einen Rat von außen, sondern eine konkrete Vorbereitung auf eine Situation, die Sie schon zu lange vor sich herschieben.
Und vielleicht ist die wichtigere Frage gar nicht: Was kostet die Beratung?
Sondern:
Was kostet es Sie, nichts zu unternehmen?
Wie viel Zeit verbringen Sie weiterhin mit dieser Situation?
Wie viel Energie kostet Sie diese Situation?
Wie viel Aufmerksamkeit fehlt Ihnen dadurch für andere wichtige Aufgaben?
Und was kann es Sie später kosten, die Folgen des Aufschiebens wieder aufzufangen?
Und vor allem: Was wird es Sie kosten, hinterher den Schaden zu beheben?
Vielleicht kostet Sie das Aufschieben also nicht nur Zeit, sondern auch Energie, Aufmerksamkeit und Fokus.
Mehr Fokus auf Ihr Unternehmen.
Mehr Aufmerksamkeit für Ihr Team.
Mehr Raum für neue Ideen, wichtige Entscheidungen oder Gespräche mit Kunden und Geschäftspartnern.
In der Beratung analysieren wir nicht Ihr gesamtes Unternehmen und suchen auch keine allgemeinen Lösungen wie „Sie müssen selbstbewusster werden“.
Wir nehmen eine konkrete berufliche Situation und bereiten Sie gezielt auf genau dieses Gespräch vor.
Diese Beratung kann als Betriebsausgabe steuerlich geltend gemacht werden.
Ich übernehme nicht jede berufliche Situation.
Manchmal ist eine solche Beratung genau das Richtige. In anderen Fällen ist ein anderer Ansprechpartner oder ein anderes Format sinnvoller.
Deshalb möchte ich zunächst verstehen, worum es bei Ihnen konkret geht und ob diese Beratung für Ihre Situation sinnvoll ist.
So funktioniert es:
Wenn Sie zunächst eine Frage zum Format haben, können Sie mir einfach schreiben.
Natürlich können Sie auch nichts verändern.
Sie können das Gespräch weiterhin im Kopf durchspielen, auf den „richtigen Moment“ warten und hoffen, dass sich die Situation irgendwann von selbst löst.
Oder Sie können die Situation einmal in Ruhe mit einem unabhängigen Gesprächspartner sortieren, Ihre Position klären und sich gezielt auf das Gespräch vorbereiten.
Die Entscheidung liegt bei Ihnen.